„Die Lage war noch nie so ernst“: RODERICH KIESEWETTER und RUPRECHT POLENZ sprechen in der Butzbacher Alten Turnhalle über DIE BRISANZ DER GEOPOLITISCHEN LAGE
Vorträge und Debatten
30.Sep. 2026 19:00
Im März 2026 hatte uns Ruprecht Polenz aus Münster im Butzbacher Museum zum ersten Mal besucht. Zusammen mit dem Politologen Prof. Dr. Wolfgang Schröder aus Berlin war er unser Gast in einer außerordentlich gut angenommenen Veranstaltung über die Abgrenzung gegenüber dem Rechtsextremismus und -populismus.
Am 30. September 2026 wird er erneut zu uns kommen, um über die aktuelle geopolitische Situation und ihre Auswirkungen für die Demokratie im Lande zu sprechen.
Dieses Mal findet die Veranstaltung in der größeren Butzbacher Alten Turnhalle statt, auch weil wir unter Mithilfe von Herrn Polenz für denselben Termin einen zweiten hochkarätigen und bundesweit bekannten Referenten gewinnen konnten: Roderich Kiesewetter, Bundestagsabgeordneter der CDU und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des deutschen Bundestags. Aufgrund der aktuellen Vorfälle und Entwicklungen und seiner langjährigen Expertise ist er derzeit in den Medien sehr präsent und prägt die Debatte entscheidend mit.
„Die Lage war noch nie so ernst“: Mit dieser oft zitierten Floskel hatte Konrad Adenauer während seiner Amtszeit als Bundeskanzler in der jungen Republik gleich mehrfach die Ansicht und Stimmung einer Mehrheit der Deutschen getroffen.
Ohne jegliche Panikmache und allein aus einer parteipolitisch neutralen und wohlinformierten Gegenwartsbetrachtung heraus kann man heute sagen, dass dieses Zitat zum ersten Mal seit vielen Jahrzehnten wieder eine Berechtigung hat. Dies nicht nur vor dem Hintergrund der Herausforderungen für Freiheit, Recht und Menschlichkeit im Inneren, wozu wir bereits mehrere Veranstaltungen angeboten haben. Auch und zuletzt besonders von außen her sehen wir uns Bedrohungen ausgesetzt, die mindestens seit dem Kalten Krieg der 80er Jahre, vielleicht gar seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, nicht mehr für möglich gehalten wurden.
Die tiefere Bedeutung der „Zeitenwende“, ausgerufen im Februar 2022 von Olaf Scholz angesichts des Überfalls Russlands auf die Ukraine, tritt erst jetzt allmählich ins öffentliche Bewusstsein. Zusätzlich zur fortgesetzten Grausamkeit des Krieges im Osten des Kontinents wird nun die Brisanz und Unerhörtheit der hybriden Angriffe auch auf andere Länder im Norden und Westen Europas immer mehr Menschen bewusst.
Hinzu kommt vonseiten der Amerikaner die massive Schwächung der Westbindung Deutschlands und Europas, insbesondere durch Donald Trump und die in einem aberwitzigen Ausmaß reichen und mächtigen amerikanischen Tech-, Medien- und KI-Konzerne.
Was bedeutet das alles für uns hier in Deutschland? Was müssen wir fürchten, was dürfen wir hoffen, auf welche Informationen können wir vertrauen, und was sollen wir tun?
Diesen und anderen existenziell wichtigen Fragen werden Ruprecht Polenz und Roderich Kiesewetter bei uns in Butzbach nachgehen – im letzten Teil des Abends auch im Austausch mit dem Publikum.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, kostenlose nicht-alkoholische Getränke stehen bereit.
Beginn 19 Uhr, Einlass in die Alte Turnhalle ab 18:15 Uhr